[Trigami-Review]
Getestet. Aus dem Hause Zweibrüder gibt es ab August mit der LED Lenser M7 eine Taschenlampe, welche sich in vielen Bereichen des Lebens als äußerst nützlich erweist. Es muss wohl im vergangenen Winter gewesen sein. Jedenfalls war es einer dieser Tage, wo der Einbruch der Dunkelheit einem manchmal etwas früher überrascht. Eine Wanderung durch den Wald, sich schnell zum negativen wechselndes Wetter und schwupps steht man im Dunkeln. Eine Orientierung dank Mondlicht und Sternenhimmel? Wenn da nur nicht diese Wolken wären. Doch wie gut, wenn man eine Taschenlampe aus dem Baumarkt dabei hat und sich so zum Preis von unter zehn Euro ein wenig Licht machen kann. Die Betonung liegt an dieser Stelle auf „wenig“, denn es stellte sich schnell ein, was viele wohl schon ahnen. Das Billigprodukt gab nach nicht einmal einer halben Stunde seinen Geist auf und ich stand wieder im Dunkeln…. Nachdem ich vor ein paar Tagen nun die äußerst chice LED Lenser M7 zum testen in die Redaktion geliefert bekam, wusste ich schon nach ein paar Minuten: Mit dieser Taschenlampe wäre dir das damals im Wald nicht passiert.
Praktisch, elegant und voller Technik
Und um gleich ein Argument aus dem Weg zu räumen: Ja diese Lampe ist mit einem Preis von 99,90 Euro nicht gerade günstig. Allerdings werdet ihr beim regelmäßigen Einsatz eines Billigproduktes kaum lange Freude an diesem haben. Einsatzmöglichkeiten für die gerade einmal 193g schwere und 13,7 cm lange LED-Taschenlampe gibt es viele. Passionierte Wanderer, welche längere Touren über mehrere Tage planen, werden genauso den Nutzen dieses Produktes feststellen, wie etwa Angestellte im Sicherheitswesen. Möglich macht dies die so genannte „Smart Light Technology“ oder kurz SLT. Die M7 bietet nämlich drei unterschiedliche Lichtprogramme. Hinter dem Begriff Easy verbirgt sich eine Einstellung für Anwender, welche einfach nur die Leuchtkraft der Lampe regulieren wollen. Und weil wir gerade dabei sind: Die „High end Power LED“ schafft es auf eine Lichtleistung von sehr starken 220 Lumen.
Doch zurück zu den einzelnen Modi der Taschenlampe. Im „Defence Mode“ kann der Nutzer die M7 in der Strobe Funktion verwenden. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbergen sich nichts anderes als hochfrequente Lichtblitze, welche mögliche Angreifer abwehren sollen. Sicherheitspersonal, welches bei Nacht etwa auf Baustellen und anderen dunklen Geländen zu tun hat, wird diese Funktion lieben lernen. Zu erwähnen sei auch noch der „Professional Mode“. Dieser erlaubt ein Einfaches hin- und herschalten zwischen sämtlichen Funktionen. Als ganz nützlich könnte sich hier besonders das S.O.S. Programm erweisen.
Funktionen über Funktionen
Das handliche Gerät erweist sich als kleines Technikwunder, bei dem man aufgrund der unzähligen Funktionen vor dem
ersten Einsatz vielleicht eine kleine Übungsminute einlegen sollte. Dank des „Advanced Focus System“ lässt sich das Licht der M7 stufenlos mit nur einer kleinen Handbewegung fokussieren. Ganz wichtig sind zudem die beiden Energiesparmodi, welche die M7 von anderen Produkten auf dem Markt unterscheidet. Entweder entscheidet man sich für einen Konstantstrombetrieb und erhält so ein gleichmäßige Lichtquelle oder man wechselt in den ungeregelten Betrieb. Angst plötzlich im Dunkeln zu stehen müsst ihr allerdings nicht haben. Die „Smart Light Technology“ zeigt euch frühzeitig an, wann die mit insgesamt 4 AAA Batterien ausgestattete Taschenlampe ihren Geist aufgibt. Bis dahin könnte allerdings ein Weilchen vergehen, da es die getestete M7 auf bis zu 11 Stunden Leuchtdauer schafft.
Zum Lieferumfang gehört neben einem schlichten, schwarzen Kistchen noch eine praktische Handschlaufe, der passende Gürtelklipp sowie eine Kurzanleitung in der Größe einer Visitenkarte. Wer es etwas ausführlicher mag, kann sich auch dem Studium der ausführlichen Anleitung widmen.
Fazit: Mit der LED LENSER M7 präsentiert die Firma Zweibrüder eine robuste Taschenlampe, welche sich sowohl für den hobby- als auch den professionellen Bereich eignet. Besonders überzeugt hat im Test die besonders hohe Leuchtstärke für solch ein vergleichsweise doch recht kleines Gerät.
Noch viele weitere interessante News zum Produkt erhaltet ihr entweder auf dem Twitter-Profil, der Facebookseite von LED Lenser oder im offiziellen Forum. Ein paar Eindrücke gibt’s dazu noch in der Bildergalerie des Herstellers.
Juli 26th, 2010 at 13:41
Ja, richtig, eigentlich eine ganz gute Taschenlampe, leider auch hier, genau wie bei der P5R, zu spät und am Markt schon praktisch wieder vorbei. Leider.
Heutzutage haben led Taschenlampen unter 500 Gramm Gewicht bereits die 1000 Lumen geknackt, sind schon seit einer Ewigkeit geregelt und bringen es dank fortschrittlicherer Akkutechnik (Richtig Jungs, die M7 wird wohl kaum mit Akkus laufen) mit bedeutend mehr Lichtleistung auf die selbe Dauer. Das einzige wirklich hervorzuhebende ist die Sammelinsen-Technik, welche einen fokussierten Lichtstrahl ermöglicht. Andere Hersteller können da bei den ganz kleinen Funzeln nicht mithalten, hingegen ist ein fokussieren bei einer Lampe von über 1000 Lumen auch nicht mehr nötig.
Juli 26th, 2010 at 18:21
Kleine Korrektur @Tobias :
1. Zwischen “unter 500″ und 193 Gramm besteht wohl noch ein klitzekleiner Unterschied …
2. Die M7 ist offiziell zertifiziert für den Betrieb mit Akkus.
3. Die Sammellinse wird auch bei 10.000 Lumen noch notwendig sein, da die Bündelung des Strahls und somit das punktuelle erhellen eines kleineren Ausschnitts letztendlich auch Energie spart. Oder möchtest du 10.000 Lumen mit einem 115 Grad Winkel in die Gegend pusten ? Kannst ja mal ausrechnen um wieviel % die punktuelle Fokussierung in Bezug auf die Menge des auftreffenden Lichts / Fläche effektiver ist als wenn du mit einer “Flood” Einstellung versuchst die selbe Helligkeit aufnder Fläche zu erreichen.
4. Zeig mir bitte mal eine andere Taschenlampe am Markt die geregelt UND ungeregelt betreibbar ist.
5. Erst recherchieren, dann schimpfen !